Fasten ist eine alte Gesundheitstradition und wird in vielen Kulturen weltweit angewendet. Im menschlichen Körper stimuliert Fasten eine Vielzahl von Mechanismen sowohl auf zellulärer (Autophagie), systemischer (Hormonveränderungen zB IGF-1) als auch mikrobieller Ebene (Mikrobiota). Diese Mechanismen dürften den starken Effekt des Fasten auf die Lebenserwartung in Tiermodellen begründen. Im Menschen werden diese Prozesse derzeit stark beforscht um diese in den Tiermodellen gezeigten Effekte in den Alltag der Medizin zu holen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Fasten durchzuführen, wobei man generell längeres Fasten (zum Beispiel mehrere Wochen) und intermittierendes Fasten (zum Beispiel täglich 16 Stunden oder mehrmals pro Woche einen Tag) unterscheidet. Welche Methode des Fastens verwendet wird hängt sehr stark von individuellen Faktoren ab (Gesundheitszustand, Erkrankungen, Ziel der Behandlung). Der derzeitige Stand der Wissenschaft zeigt mögliche präventive Effekte des Fastens auf diverse Erkrankungen (Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebserkrankungen, Demenz) aber auch therapeutische Effekte (Autoimmunerkrankungen, Diabetes, Übergewicht, Demenz). (Longo et al. 2016


Gerne berate ich Sie auf Ihrem individuellem Weg einer Lebensstilveränderung und helfe Ihnen, die richtige Methode des Fastens in Ihr Leben zu integrieren.  

 

weiterführende Literatur und Links:

 

ARTE Dokumentation Langes Leben

Valter Longo Review Fasten

ARTE Dokumentation Fasten



impressumlogin(cms)